In kleinen Räumen wie Badezimmer oder Flur oder bei einem verwinkelten Grundriß kann man sich das Ausmessen und Zuschneiden des Belags dadurch erleichtern, daß man in einem größeren Raum eine Papierschablone vorbereitet, und dann erst, zur Ausführung der letzten kleinen Korrekturen, den Belag in den betreffenden Raum bringt.
Die Papierschablone wird folgendermaßen angefertigt: Der Fußboden wird mit Packpapier von der Rolle ausgelegt, wobei das Papier nicht bis an die Wand heranreichen muß. auch an den Fuß von WC-Becken oder an eine Waschtischsäule muß das Papier nicht nahtlos anschließen. Wichtig ist nur, daß die Papierfläche als Ganzes stabil ist und in ihren Teilstücken nicht verrutschen kann. Mit Hilfe eines einfachen Gerätes wird nun das Wandprofil auf das Papier übertragen: An der Schmalseite einer kurzen Leiste befestigt man mit Klebestreifen einen Filzstift, der genau paralell zur Wand deren Verlauf nachzeichnet (siehe Abbildung)
Die Schablone wird dann auf den ausgerollten PVC-Belag gelegt. Nun wird mit dem Zeichengerät das Wandprofil vom Papier auf den PVC-Boden übertragen. Dabei soll die Leiste den angezeichneten Konturen wie ein Streichmaß folgen, damit der Stift auf dem ausgerollten Bodenbelag Wandprofil und Umrisse positionsgenau übertragen kann.
Dieses Verfahren funktioniert allerdings nur dann zuverlässig, wenn die Papierschablone in einem Stück herausgenommen und beim Übertragen nicht verändert wird. Weil sie meistens aus Teilstücken zusammengesetzt wird, darf mit Klebestreifen nicht gespart werden. Die Nahtstellen sollten sollten vorsorglich zusätzlich angezeichnet werden.
Die Schablone wird mit einigen Klebestreifen auf dem PVC fixiert, damit sie nicht verrutschen kann.
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