Sie sind hier: Haus und Garten Stufen

Die weitere Arbeit verläuft nach dem gleichen Schema. Mit zwei Reihen Steinen wird die Setzstufe gebildet, dahinter wird der Erdaushub durch Sand und Kies abgeglichen, so daß ein ebenes Lager für die nächste Gehwegplatte entsteht.
Die folgenden Setzstufen sind auf die jeweils davor liegende Trittfläche aufzusetzen. Ob die zwei Steine hohe, neue Stufe aber genau an deren Hinterkante oder etwas davor plaziert wird, hängt vom Böschungswinkel bzw. auch vom Höhenunterschied zwischen den beiden Gartenbereichen ab, die durch die Treppe miteinander verbunden werden sollen. Kürzer als 30 cm sollten die Trittflächen aber nicht werden, weil dann das Begehen der Treppe möglicherweise recht gefährlich werden kann.

Die letzte Trittfläche soll zum Terrassenbelag, an den die Treppe anschließt, natürlich genau so viel Abstand haben haben wie die Trittflächen untereinander. Als Abschluß wird eine Setzstufe unter den Rand des Terrassenbelags gemauert. In anderen Fällen schließt die Treppe mit einer Gehwegplatte als oberster Trittfläche ab, die etwas unter Rasenniveau liegen muß, damit es nachher keine Schwierigkeiten mit dem Rasenmähen gibt.
Immer wieder ist bei dem Aufmauern der Setzstufen und beim Verlegen der Trittflächen auf äußerste Genauigkeit zu achten. Denn jeder Fehler wirkt sich auf die folgenden Arbeitsschritte aus und kann dazu führen, daß die Treppe schließlich nicht mehr absolut sicher zu begehen ist. Die Tritthöhen und -tiefen müssen für alle Stufen gleich sein, schon wenige Zentimeter Unterschied lassen den Benutzer der Treppe ins Stolpern kommen. Vorallem ist darauf zu achten, daß die Trittflächen keine seitliche Neigung aufweisen, denn auch das ist ein Unsicherheitsfaktor.
Während des Aufbaus kann - und soll - rechtzeitig korrigiert werden, wenn eine Gehwegplatte nicht absolut fest liegt, also nicht voll mit Sand unterfüttert ist. Kippende, wackelige Platten sind gleich wieder hochzunehmen, und mit einer zusätzlichen Kelle Sand müssen Dellen und Vertiefungen aufgefüllt werden. Wenn erst einmal die nächste Setzstufe gemauert ist, ist es dafür zu spät.