Bei Treppen mit nur drei oder vier Stufen genügt es, unter der untersten Setzstufe ein Streifenfundament anzulegen. Es wird mit Hilfe von Fertigbeton hergestellt, den man sackweise in der benötigten Menge kauft (die Packung gibt an, wieviel Volumen Beton der Inhalt ergibt).
Für das Fundament ist eine 25 cm breite und 30 cm tiefe Grube auszuheben, die 10 cm länger als die vorgesehene Treppenbreite sein soll.
Die Grube wird zunächst 20 cm hoch locker mit einem Sand-Kies-Gemisch gefüllt; mit dem Stampfer wir diese Füllung verdichtet. Darüber kann nun der nur erdfeucht angesetzte Beton eingefüllt, leicht festgestampft und genau auf der Höhe glattgestrichen werden, die als Basis für die erste Setzstufe festgelegt worden ist.
Längere Treppen mit mehr als vier Stufen brauchen ein festeres Fundament. Es muß absolut frostsicher angelegt sein, weil es sonst durch den Druck des Erdreiches nach vorn geschoben wird.
Dazu muß eine 80 cm tiefe Grube ausgehoben werden, die wiederum erst mit einem leicht verdichteten Sand-Kies-Gemisch gefüllt wird. Sowohl im unteren als auch im oberen Bereich der Betonfüllung müssen je zwei 12 cm starke Baustahlstäbe als Armierung eingelegt werden.
Bestimmung des Fundaments
Wenn die Treppe nicht in der einfachsten Form, nämlich mit in den Boden eingelassenen Stufen, gebaut wird, brauchen auch die Seitenkanten gemauerte Setzstufen. In diesem Fall genügt auch nicht ein einfaches Streifenfundament nur an der Vorderseite der Treppe. Dann muß das Fundament hufeisenförmig bis über die hintere Kante der Wangen fortgesetzt werden.
Eine Einschalung der Grube ist nicht nötig. Man braucht nur eine Markierung für die vorgesehene Oberkante des Fundaments. Es macht also nichts, wenn das fertige Fundament etwas unregelmäßig geformt ist.
Weiterführende Seiten
Erste Setzstufe und Trittfläche ; Die weiteren Treppenstufen ; Fertigstellung